Wenn ich die schöne Spoleto rechts liegen lasse und den langen Tunnel (ganze 4 km) hinter mir habe, finde ich mich in einem Panorama wieder, das mich jedes Mal beeindruckt: Das Valle del Nera hat jene schwebende Atmosphäre und jene überwältigende Natur bewahrt, die für jene Gebiete typisch sind, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
Die Straße verläuft neben dem Fluss, zwischen steilen und von üppiger Vegetation bedeckten Bergen, die bisweilen von kleinen Bergdörfern auf Anhöhen oder wunderbaren benediktinischen Abteien unterbrochen werden.
Und doch ist es nicht nur das, was ich an der Valnerina liebe: Es sind all jene verborgenen und wenig bekannten Orte, die ich manchmal die Gelegenheit habe, anderen zu zeigen, und die mir gefällen, sie wiederzusehen und neu zu erleben.
San Pietro in Valle ist einer der ersten Schätze dieses Gebietes, die mir in den Sinn kommen: eine langobardische Benediktinerabtei, die einen wirklich einzigartigen und alten Freskenzyklus mit Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament besitzt, alles in einem schlichtweg atembetäubenden Panorama.
Dann gibt es Vallo di Nera, hoch oben, ein kleines Dorf, das das Tal überblickt und in seiner schönsten Kirche ein einzigartiges Zeugnis eines kollektiven Ereignisses bewahrt, das die Christenheit Ende des 14. Jahrhunderts bewegt hat: Tausende von Pilgern in Weiß gekleidet, die aus ganz Europa kamen, um die Wahl eines einzigen Papstes zu erflehen.
Es gibt wirklich viele Überraschungen, die dieses Gebiet zu bieten hat!
Für eine Route entlang der Valnerina können Sie uns gerne über die Website kontaktieren.